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Ratgeber · Alltag & Heimweg · 4 Min. Lesezeit ·

Studienstart in einer neuen Stadt: Routinen für die ersten Wochen

Welche Wege und welche Nummern Erstsemester in den ersten Wochen festlegen sollten, bevor die erste lange Nacht kommt.

Studierende mit Rucksäcken auf dem Weg über den Campus
Symbolfoto: Pexels

Im Wintersemester 2025/26 waren an deutschen Hochschulen 2.876.900 Menschen eingeschrieben, und im Studienjahr 2025 haben 491.700 von ihnen angefangen. Ein großer Teil davon ist in eine Stadt gezogen, in der er weder die Nachtbuslinien noch die Straßennamen kennt. Die ersten Wochen entscheiden darüber, welche Wege später zur Gewohnheit werden.

Fast eine halbe Million Menschen fängt jedes Jahr neu an

Ein Studienbeginn verändert den Tagesablauf stärker als jeder Umzug davor. Der Weg zur Vorlesung beginnt um 8 Uhr, der Rückweg aus der Bibliothek endet um 23 Uhr. Dazwischen liegen Orte, die Sie noch nie bei Dunkelheit gesehen haben. Wer in dieser Phase zwei oder drei Routinen festlegt, muss später nicht mehr nachdenken.

Die meisten Hochschulen unterstützen dabei, ohne dass es im Vorlesungsverzeichnis auffällt. Fachschaften organisieren Begleitdienste über den Campus, und viele Studierendenwerke betreiben einen Nachtbus zwischen Mensa und Wohnheim.

Die wichtigsten Wege bei Tageslicht abgehen

Nehmen Sie sich in der ersten Woche zwei Nachmittage und gehen Sie die Strecken ab, die Sie später im Dunkeln zurücklegen werden:

  • vom Wohnheim zum Hauptgebäude
  • von der Bibliothek zur nächsten Haltestelle
  • vom Bahnhof zu Ihrer Wohnung

Merken Sie sich dabei, wo Läden bis spät geöffnet haben und wo eine Strecke durch eine unbeleuchtete Grünanlage führt.

Speichern Sie danach die Nachtvariante in der Karten-App ab, auch wenn sie länger dauert. Eine gespeicherte Route ersetzt die Entscheidung um 1 Uhr nachts, wenn Sie müde sind und die Abkürzung verlockend aussieht.

Abends aus der Bibliothek

Die Bibliothek schließt oft um 22 oder 24 Uhr, und dann gehen viele gleichzeitig. Nutzen Sie diesen Moment, statt eine halbe Stunde später allein aufzubrechen. Fragen Sie an Ihrem Tisch, wer in dieselbe Richtung muss; die meisten sagen zu, weil sie den Weg ebenfalls ungern allein gehen.

Wenn Sie doch allein losgehen, halten Sie beide Ohren frei und das Telefon in der Tasche. Ein Anruf bei jemandem, der wach ist, verkürzt den Weg und sorgt dafür, dass eine zweite Person weiß, wo Sie gerade sind.

Der Park als Abkürzung

Viele Campusgelände grenzen an eine Parkanlage, und der Weg hindurch spart zehn Minuten. Nach SKiD 2024 fühlen sich nachts 22,8 Prozent der Befragten in Parks unsicher; sicher fühlen sich dort 11,1 Prozent der Frauen und 34,8 Prozent der Männer. Der Unterschied zwischen diesen Werten erklärt, warum eine Verabredung am Parkeingang für manche naheliegend klingt und für andere nach Umstand.

Entscheiden Sie sich vorab und halten Sie sich daran. Wenn Sie nachts die Straße außen herum nehmen, gehen Sie an beleuchteten Hauseingängen entlang und treffen Menschen, die Sie ansprechen können.

Auf Partys und in fremden Wohnungen

Verabreden Sie sich vor dem Aufbruch darauf, gemeinsam wieder zu gehen. Legen Sie eine Uhrzeit fest und schreiben Sie sich, wenn jemand früher aufbricht. Das Getränk bleibt dabei in Ihrer Hand oder in Ihrem Blickfeld, und ein stehen gelassenes Glas lassen Sie stehen.

Wenn Ihnen jemand zu nahe kommt, müssen Sie nicht höflich bleiben. Gehen Sie zu den Gastgebern oder an die Bar und sagen Sie klar, dass Sie Unterstützung brauchen. In vielen Städten kennen Clubs und Bars ein Codewort für genau diese Situation, und das Personal begleitet Sie dann zum Ausgang oder ruft ein Taxi.

Was Eltern beitragen können

Eltern helfen am meisten, wenn sie Ausstattung stellen und auf Kontrolle verzichten. Ein Nachtbusticket oder ein ordentliches Fahrradlicht sind Beiträge, über die niemand streitet. Die Nummer des Heimwegtelefons unter 030 12074182 gehört in die Favoriten des Telefons; Ehrenamtliche begleiten dort im Gespräch bis zur Haustür, sonntags bis donnerstags von 21 bis 24 Uhr und freitags sowie samstags von 21 bis 3 Uhr.

Eine Standortfreigabe sollte immer von der Person ausgehen, die unterwegs ist. Dauerhafte Ortung durch Eltern führt dazu, dass die Funktion abgeschaltet wird, und dann hilft sie auch im Ernstfall nicht mehr.

Ein lautes Signal am Schlüsselbund

Der HINFC Schrillalarm mit GPS wiegt 38 Gramm und hängt am Karabiner am Rucksack oder am Schlüsselbund. Sie ziehen den Zugstift am oberen Ring heraus, dann läuft eine Sirene mit 130 dB an, gemessen in 10 cm Abstand, dazu blitzt ein weißes LED-Licht. Über das gekoppelte Handy schickt die kostenlose HINFC-App einen Kartenlink an bis zu fünf hinterlegte Kontakte, etwa an zwei Mitbewohnerinnen und an die Eltern. Ohne Handy mit Internet in Reichweite bleibt diese Meldung aus.

Das Gerät kostet 49 € inklusive Mehrwertsteuer bei kostenlosem Versand innerhalb Deutschlands. Sie zahlen bei Lieferung an den Zusteller und können den Alarm innerhalb von 30 Tagen kostenlos zurückschicken.

Quellen

  • Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 426 vom November 2025, Studierende im Wintersemester 2025/26
  • BKA-Dunkelfeldstudie Sicherheit und Kriminalität in Deutschland (SKiD 2024), veröffentlicht am 20.04.2026
  • Heimwegtelefon e.V.

Dieser Ratgeber erscheint bei HINFC, dem Hersteller des HINFC Schrillalarms. Er ersetzt keine Beratung durch die Polizei. Stand: 11. September 2026.

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